Gisbert Tegethoff

Rom

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 Gisbert Tegethoff  
www.tegethoff.de
 Private Webseite Gisbert Tegethoff    © 2017-2020
Mail: info(at)tegethoff.de
Romlus  und Remus, nach der römischen Mythologie die Gründer von Rom, werden hier von einer Löwin gesäugt.  Historische Dastellung  am Foro Romano.
Der Konstantinbogen von Kaiser Konstantin, im Jahr 315 geweiht, befindet sich in der Nähe vom Kolosseum.
  Das  antike Rom
Forum Romanum (Foro Romano)  Politisches Zentrum des antiken Rom
An den Gerüsten ist zusehen, dass erhebliche Arbeiten notwendige sind. Aus Stabilisierungsgründen sind zum Teil auch Auf- mauerungen mit neue stabilere Steine auf vorhandenes Mauerwerk notwendig. Sprichwort aus Rom: Hoffen wir, dass die Römer es schaffen, dass das Kolosseum nicht fällt.
Nein ! Die Löcher in der Fassade sind ein Werk von Dieben . I m Laufe der Geschichte wurden die Eisenklammern der Travertinsteine der Außenfassade gestohlen. Obwohl die Travertinblöcke ohne Mörtel versetzt wurden, hält die Fassade auch ohne die Verbindungseisen. Ein bemerkenswerte Ingenieurleistung. Trotzdem dem Fehlen der Verbindungseisen steht ein Teil der Außenfassade über 2000 Jahre noch, obwohl das Kolosseum von Päpsten in Zeiten des Barocks und der Renaissance als Steinbruch benutzt wurden. Aufwendigen Restaurierungen in den letzten Jahren außen sind abgeschlossen. Innen sind noch erhebliche Restaurierungen notwendig.
Das Kolosseum
Ein Stadion der Supperlative Mit einer Höhe von 49 m und ein Umfang von 80 m ist das Kolosseum der Stolz Rom’s und Gegenstand der Bewunderung von jedem Besucher und hat auch mich als Ingenieur entsprechend sehr beeindruckt. Berechnungen haben ergeben, dass das Kolosseum bis zu 50.000 Besucher fassen konnte. Noch heute bedient man sich bei neue Stadionbauten dem ausgeklügeltem Zugangssystem, wie hier beim Kolosseum. Dieses System machte es möglich die Arena in fünf Minuten zu räumen bzw. in 15 Minuten mit bis zu 50.000 Menschen zu füllen
Katastrophenschutz war auch damals schon ein Thema. Das Leben der Akteure in der Arena spielte jedoch keine Rolle und Blut wollte von den Zuschauern gesehen werden. Historiker schätzen, dass im Laufe der Jahrhunderte etwa 300.000 bis 500.000 Menschen in der Arena starben.Wie viel Christen hier starben, darüber sind sich die Historiker nicht einig.
Das Kolosseum war ausgestattet mit moderner Bühnentechnik. Mit Hilfe von komplexen Winden und Flaschen- züge sowie Rampen und Aufzüge und Falltüren könnten Tiere, aufwendige Dekorationen und Bühnenbilder in die Arena befördert werden. Die Arena soll zu fluten gewesen sein, um Seeschlachten nachzustellen. Normal war das Kolosseum nicht bedeckt, konnte jedoch bei schlechtem Wetter und bei Hitze die Besucher durch ein rissiges Zeltdach geschützt werden. Für die Bedienung des Zeltdaches waren zwei Abteilungen Matrosen abgestellt, die auch an der Darstellung der Seeschlachten teilnahmen.
D er Eintritt ins Kolosseum war frei und die Zuweisung des Ranges erfolgte entsprechend den streng beachteten Klassenzu- gehörigkeit. 50 Stufenreihen für die höher Klassen waren in Stein ausgeführt und aufwendig mit Marmor ausgestattet. Die oberen Stufenreihen für das Volk waren in Holz ausgeführt. Je nach Stand und Klasse gab es verschiedene Zugänge.
Einschusslöcher in der Außenfassade des Kolosseum ?
"So lange das Kolosseum steht, steht Rom;  wenn das Kolosseum fällt, wird Rom fallen;  wenn Rom fällt, fällt die Welt"
Gisbert Tegethoff

Private Webseite Gisbert Tegethoff    © 2017-2020
Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!
Mail: info(at)tegethoff.de
  Das  antike Rom
Romlus  und Remus, nach der römischen Mythologie die Gründer von Rom, werden hier von einer Löwin gesäugt. Historische Darstellung  am Foro Romano.
Der Konstantinbogen von Kaiser Konstantin, im Jahr 315 geweiht, befindet sich in der Nähe vom Kolosseum.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kolosseum
Das Kolosseum  
Ein Stadion der Supperlative Mit einer Höhe von 49 m und ein Umfang von 80 m ist das  Kolosseum der Stolz Roms und Gegenstand der Bewunderung von jedem Besucher und hat auch mich als Ingenieur entsprechend Beeindruckt. Berechnungen haben ergeben, dass das Kolosseum bis zu 50.000 Besucher fassen konnte. Noch heute bedient man sich beim Stadionbauten dem ausgekügeltem Zugangssystem, wie hier beim Kolosseum. Dieses System machte es möglich die Arena in fünf Minuten zu räumen bzw. in 15 Minuten mit bis zu 60.000 Menschen zu füllen
Katastrophenschutz war anscheinend auch damals schon ein Thema. Das Leben der Akteure in der Arena spielte jedoch keine Rolle und Blut wollte von den Zuschauern gesehen werden. Historiker schätzen, dass im Laufe der Jahrhunderte 300.000 bis  500.000 Menschen in der Arena starben. Wie viel Christen hier starben, darüber sind sich die Historiker nicht einig.
Das Kolosseum war ausgestattet mit moderner Bühnentechnik. Mit Hilfe von komplexen Winden und Flaschenzüge sowie Rampen und Aufzüge und Falltüren könnten Tiere, aufwendige Dekorationen und Bühnenbilder in die Arena befördert werden. Die Arena soll zu fluten gewesen sein, um Seeschlachten nachzustellen. N ormal war das Kolosseum nicht bedeckt konnte jedoch bei schlechtem Wetter und bei Hitze die Besucher durch ein rissiges Zeltdach geschützt werden. Für die Bedienung des Zeltdaches waren zwei Abteilungen Matrosen abgestellt, die auch an der Darstellung der Seeschlachten teilnahmen.
D er Eintritt ins Kolosseum war frei und die Zuweisung des Ranges erfolgte entsprechend den streng beachteten Klassenzugehörigkeit. 50 Stufenreihen für die höher Klassen waren in Stein ausgeführt und aufwendig mit Marmor ausgestattet. Die oberen Stufenreihen für das Volk waren in Holz ausgeführt. Je nach Stand und Klasse gab es verschiedene Zugänge.
Einschusslöcher in der Außenfassade des Kolosseum ?
Nein ! Die Löcher in der Fassade sind ein Werk von Dieben.   I m Laufe der Geschichte wurden die Eisenklammern der Travertinsteine der Außenfassade gestohlen. Obwohl die Travertinblöcke ohne Mörtel versetzt wurden, hält die Fassade auch ohne die Verbindungseisen. Ein bemerkenswerte Ingenieurleistung.  Trotzdem dem Fehlen der Ver- bindungseisen steht ein Teil der Außenfassade über 2000 Jahre noch, obwohl das Kolosseum von Päpsten in Zeiten des Barocks und der Renaissance als Steinbruch benutzt wurden. Aufwendigen Restaurierungs- arbeiten in den letzten Jahren außen sind abgeschlossen. Innen sind noch erhebliche Restaurierungen notwendig.
Innen sind noch erhebliche und aufwendige Stabilisierensarbeiten not- wendig, was an den Gerüsten zusehen ist. Sprichwort aus Rom: Hoffen wir, dass die Römer es schaffen, dass das Kolosseum nicht fällt.
"So lange das Kolosseum steht, steht Rom;  wenn das Kolosseum fällt, wird Rom fallen;   wenn Rom fällt, fällt die Welt"